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Ihre Geschichte:
Mini kam zu uns als sie ein Jahr
alt war. Ihre Vorbesitzerin hatte sich nach ihrem Hausbau in kurzer Zeit alle Hund gekauft, die sie
jemals haben wollte. Dies begann mit einem Briard, dann ein Bobtail und ein Neufundländer und dann
Mini u.s.w.!
Allerdings hatte sie sich nicht vorher besonders über die Rassen informiert - genau dann ging alles
schief! Mini wurde groß und fing an sich wie ein Terrier
zu benehmen: Kläffen, Jagen und manchmal auch die Beute fressen. Eben ein Terrier!
Sie jagte die Katzen der Vorbesitzer durch das ganze Haus und bekam dafür oft Prügel. Für Erziehung
hatte man ja keine Zeit. Als die Besitzerin gar nicht mehr mit ihr fertig wurde, sollte
Mini ins Tierheim oder sogar eingeschläfert werden.
Falko und ich holten die Kleine zu einem Spaziergang ab - und nahmen sie dann gleich mit nach
Hause.
Von da an war sie dann bei uns. Das Kläffen haben wir ihr sehr schnell mit Konsequenz abgewöhnt.
Das Jagen ein kleines bißchen. Allerdings hat Mini alle
Katzen bei uns zuhause in Ruhe gelassen. OK, sie hat mal eine Amsel, die wir aufgezogen hatten
gefressen und mal .... egal, wir haben ihr alles verziehen und vergessen!
Sie durfte auch von Anfang an immer mit auf alle Veranstalltungen. Jedoch durfte man sie nie von
mir trennen, dann fing sie sofort fürchterlich an zu weinen. Viele werden sich noch erinnern als
wir auf Ausstellungen und besonders Verhaltestests gebeten wurden
Mini ins Auto zu bringen, denn wenn ich im Ring war, war
das Weinen unerträglich laut und kein Richter oder Tester konnte sich mehr konzentrieren. Wenn
Mini bei mir war, war sie der liebste Hund der Welt.
Als Mini 3 Jahre alt war wurde sie in Belgien von einem
Auto überfahren. Ihr Bein war so kaputt, das man sie dort einschläfern wollte. Darauf hin haben wir
sofort unseren Urlaub abgebrochen und sind mit ihr nach Deutschland zu unserem Tierarzt gefahren wo
man ihr in einer langen schwierigen Operation das Bein wieder in Ordnung gebracht hat. Monatelang
mußte Mini in einem lila Jogginganzug auf drei Beinen
mit Gips humpeln. Manch einer kann sich bestimmt noch daran erinnern.
Und einmal wurde unsere kleine von mehreren Schäferhunden so zerbissen, so daß man vor lauter Blut
kein einziges weißes Haar meht sehen konnte und mindestens 30 Löcher geflickt werden mußten.
Trotzdem war sie immer freundlich zu allen Hunden und hat alle Schwierigkeiten gut überstanden.
Ihren letzten Kampf hat sie jedoch leider verloren. Mini
ist am 24.August 2001 über die Regenbogenbrücke gegangen. Sie hat gewartet, bis ich aus dem Urlaub
wieder da war und das Eva ( Minis absoluter Liebling ) sich noch von ihr verabschieden konnte. Sie
hat uns am Ende den größten Wunsch erfüllt und ist einfach eingeschlafen. Nachdem sie nicht mehr
lebte lag sie den ganzen Tag bei uns auf dem Sofa, damit alle Hunde und alle ihre Freunde von ihr
Abschied nehmen konnten. Es war einer der schlimmsten Tage in unserm Leben.
Manchmal rufe ich sie noch, aber sie kommt nicht mehr. Nie mehr....!
Wir vermissen unsere kleine Maus unendlich und hoffen sehr, daß sie jetzt bei unseren anderen
Tieren ist und dort auf uns wartet. Denn eines weiß ich sicher ... wir werden uns wiedersehen!
Mini wir haben Dich so geliebt und werden Dich niemals
vergessen. Schlaf gut. |