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Ihre Geschichte:
Als unsere Jingle beim M-Wurf
ihre Läufigkeit hatte, war alles etwas anders als sonst. Mirage
deckte sie so spät, daß wir eigentlich sicher waren: dieses Mal gibt es keine Welpen. Als ich dann
am 28. Tag zum Ultraschall fuhr sagte auch der Tierarzt: "leider keine Welpen". Irgendwie konnte
ich das nicht so ganz glauben und ging eine Woche später noch mal zum Ultraschall. Ergebniß: keine
Welpen! OK dachte ich, dann soll es eben so sein. Allerdings benahm sich
Jingle genauso als ob sie trächtig wäre. Eine Woche vor
dem errechneten Geburtstermin lag Jingle wie so oft bei
mir auf dem Sofa und ließ sich den Bauch kraulen. Plötzlich spürte ich das strampeln von kleinen
Welpenpfoten. Falko lachte mich aus und erzählte etwas vom "Wunsch der Vater des Gedanken" oder so
was. Aber ich war doch nicht blöd!
Am nächsten Tag wieder zu Tierarzt. Er schaute mich an, als ob ich jetzt total bekloppt sei und
grinste. Allerdings verging ihm das Grinsen sehr schnell - denn Jingle hatte tatsächlich Welpen. Es
waren zwar nur 2 - aber es waren Welpen. Noch heute lachen wir über die Geschichte.
Als dann die Wehen einsetzten, kam kurze Zeit danach eine kleine schwarze Hündin auf die Welt. Ich
rief sofort sehr gute Freunde von uns an, die schon sehr lange auf diese Kleine gewartet hatten.
Dann passierte gar nichts mehr! Stundenlang haben wir gewartet. Dann fuhren wir mitten in der Nacht
zum Tierarzt. Jingle bekam eine Wehenspritze und ich
rannte mit ihr bestimmt 30 mal im Treppenhaus rauf und runter - nichts passierte. Wir fuhren wieder
nach Hause und wollten bis zum Morgen warten um dann eventuell einen Kaiserschnitt zu machen. Der
Tierarzt machte mir auch keine große Hoffnung und war eigentlich sicher, daß dieser Welpe nicht
mehr lebt. Es vergingen Stunden in denen ich mit Jingle
die Straßen auf und ab rannte, den ich wollte keinen Kaiserschnitt. Als der Morgen begann, war mir
klar, wir mußten doch zum Arzt fahren. Ich packte alles zusammen - da plötzlich - eine Presswehe
und eine fauve Hündin war geboren. Die Kleine beschwerte sich sofort lautstark und marschierte zu
den Zitzen (von wegen: lebt nicht mehr). Wir mußten zugeben, das diese Geburt wahrlich ein Malheur
war! Und schon hatte die Kleine ihren Namen! Obwohl sie eigentlich versprochen war, brachten wir es
nicht fertig diesen Welpen, der so um sein Leben gekämpft hatte herzugeben. Also blieb sie bei uns.
Als Welpe hatte Malheur eine traumhafte Farbe. Viele
bewunderten ihr leuchtendes Fauve. Als sie jedoch erwachsen wurde bekam sie immer mehr schwarze
Strähnen, bis sie völlig chaboniert war. Mit dieser Farbe hatte sie natürlich keine große Chance
auf einer Ausstellung.
Wir wußten damals noch nicht (was heute viele Züchter wissen) das diese Farbe wieder ein tolles
Fauve ergibt. Und tatsächlich, fast alle ihre Welpen haben eine super Farbe. Viele ihrer Kinder
sind äußerst erfolgreich auf Ausstellungen und in der Zucht. wie z. B.:
Xcalibur, X-Pack,
Xenja, oder
Aristoteles, Al Capone,
Amidala und besonders
Armagedon. Alle ihre Kinder haben solch ein traumhaftes
Wesen und Verhalten wie unsere Malheur - und ... sie hat
von Ihrem Vater Mirage das Beste geerbt, was er hatte:
Sie vererbt wie er unglaublich tolle Hüften. Sie hat mit drei verschiedenen Rüden 4 Würfe und alle
Welpen sind HD-frei oder -HD-Verdacht. Kein Kind von ihr hat leichte, mittlere oder schwere HD.
Da denken wir doch, daß die Farbe plötzlich gar nicht mehr so wichtig ist. Ihren letzten Wurf wird
sie wieder mit Into haben, den Papa des X- und A- Wurfes
und wir hoffen wieder auf solche tollen, schönen und wesensfeste Welpen wie immer von unserer
Malheur. Jetzt wurde sie zum 2. mal Großmutter und wir
sind mächtig stolz auf unsere charbonierte Malheur. |