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Ihre Geschichte:
Da wir vom Verhalten unserer Jingle
so begeistert waren und dies scheinbar von Jingle´s Papa
kam wollten wir auch noch eine schwarze Hündin von diesem Rüden. Als die Kleine geboren wurde bekam
sie den Namen Elegance. Dann kam sie mit 7 Wochen zu uns
und war so ein kleines süßes Püppchen, das sie ihren Kosenamen weghatte:
"Püppy".
Sie war zwar genauso freundlich und verschmußt wie Ihre Halbschwester Jingle, hatte aber viel mehr
Temperament. Sie war immer ein sehr freundlicher und sehr lieber Hund bei uns im Rudel. Ihre 4
Würfe hat sie sehr liebevoll und zärtlich aufgezogen. Als sie dann aus der Zucht war, wurde sie
einige Monate später plötzlich sehr komisch. Sie war sehr müde, aber auch sehr reizbar und wir
hatten das Gefühl, sie fühlt sich nicht so sehr wohl. Da dies kurz nach einer Läufigkeit anfing
dachten wir natürlich an eine Scheinträchtigkeit. Deshalb beschlossen wir unser Kleine kastrieren
zu lassen. Als ich mir ihr an diesem Tag zum Tierarzt fuhr, hatte ich ein ganz komisches Gefühl im
Bauch.
"Püppy" bekam ihre Narkose und schlief ein. Da ich bei
der OP - wie immer - dabei sein durfte, war ich doch sehr gespannt, wie lange es dieses Mal dauern
würde (bei Jingle war ich auch dabei) und wann ich mit
der Kleinen wieder nach Hause fahren konnte. Wir machten noch Scherze, daß
"Püppy" bestimmt einige Tage wegen dieser OP sehr sauer
auf mich sein würde.
Plötzlich machte mein Tierarzt ein sehr besorgtes Gesicht und ich wußte auf einmal, was mein
komisches Gefühl zu bedeuten hatte. "Püppy" hatte einen
Kinderkopf großen Tumor an der Gebärmutter, der fast an allen anderen Organen festgewachsen war. Es
war also unmöglich ihn zu entfernen. Da wußten wir auch, warum sie so gereizt war. Sie muß
schreckliche Schmerzen gehabt haben, und doch war sie nie böse zu irgend jemandem.
Wir hatten zwei Möglichkeiten: entweder ihren Bauch zuzunähen, sie unter Schmerzen noch einige
Wochen leben lassen oder sie gleich erlösen. Mein Tierarzt überlies natürlich mir die Entscheidung
und dann ließen sie mich mit meiner "Püppy" einige
Minuten alleine. Ich nahm sie ganz fest in die Arme und bin sicher, das sie dies trotz Narkose
gespürt hat. Ich habe allen meinen Hunden versprochen, daß ich sie nie leiden lassen werde, wenn es
keine Hoffnung mehr gibt. Mein Tierarzt kam und gab ihr die letzte Spritze. Als sie langsam
aufhörte zu atmen dachte ich, ich würde sterben. Ich hielt sie fest und wollte sie nie, nie mehr
loslassen. Aber dann mußte ich sie doch gehen lassen....
"Püppy" war eine traumhafte Hündin und wird immer einen
Platz in unserm Herzen haben. Sie hat jetzt keine Schmerzen mehr und spielt bestimmt auf der großen
Wiese nach der Regenbogenbrücke mit ihren Freunden. Mit jedem ihrer Freunde, die aus unserem Haus
eines Tages zu ihr kommen wird sie dort mit allen anderen auf uns warten. Wir haben sie so geliebt
und freuen uns auf ein Wiedersehen. Schlaf gut kleine "Püppy"
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