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Seine
Geschichte:
Daß unsere bisherigen Haustiere einmal durch
einen Hund komplettiert werden sollten, war eigentlich schon lange klar.
Ab dem Sommer 1999 haben Thomas, mein Mann, die beiden Kinder und ich
konkret über die Anschaffung eines Familienhundes nachgedacht. Die
erste Frage, wie groß bzw. welche Rasse, war ziemlich schnell einstimmig
beantwortet: groß, langhaarig und kinderlieb sollte er sein. Als
wir uns - auch mittels Literatur - die verschiedenen Rassen so vor Augen
führten, fiel mir plötzlich ein lange zurückliegendes Erlebnis
ein, bei dem der Briard eines Studienkollegen einen bleibenden Eindruck
von absoluter Fanszination von dieser Rasse hinterlassen hatte.
Also wurden in der folgenden Zeit Bücher und Zeitschriften gewälzt,
sowohl über Hundehaltung, Welpenprägung und -erziehung, als
auch speziell über die Rasse "Briard". Im Internet stießen
wir dann auf Info über den "cfh", den Club für französische
Hirtenhunde und hatten dann auch eine Züchterliste zur Verfügung.
Ich zögerte den nächsten Schritt - die Kontaktaufnahme zu einem
Züchter - noch bewußt hinaus, denn ich ahnte schon, daß
alles weitere dann sehr schnell gehen konnte. Dabei hatte ich mich als
Hundeanfänger doch noch gar nicht durch die ganze Welpenliteratur
gelesen .....!
Als ich mich dann schließlich mit Gaby in Verbindung setzte, hatte
sie tatsächlich gerade einen fauven Wurf, und spätestens beim
Besuch in Albertshofen war es beim Anblick der 8 süßen Kobolde
und den tollen Voraussetzungen, unter denen sie aufwuchsen, um uns geschehen.
Unseren ursprünglichen Wunsch nach einer Hündin haben wir zumindest
für diesen Wurf aufgeben müssen, denn es waren schon alle vergeben.
Gaby zerstreute unsere Bedenken von wegen Erziehbarkeit, Führigkeit,
Anhänglichkeit und wir entschieden uns schließlich für
Yules Verne, den wir aber sofort umtauften
in "Cyrano" - nach einer meiner
Lieblingsfiguren aus Literatur und Film.
Sofort, nachdem Cyrano bei uns eingezogen
war, besuchte ich mit ihm regelmäßig Welpenspiel- und -erziehungsstunden.
Später Junghundegruppen und selbst heute gehen wir noch 2 Stunden
pro Woche in die Hundeschule zum Üben für Grundgehorsam, Agility,
Dog Dancing oder einfach zum Spielen mit den anderen Hunden und Erfahrungsaustausch
der Herrchen und Frauchen untereinander. Um noch mehr über Hundehaltung
und -verhalten zu lernen, besuchen wir auch regelmäßig die
Theorieabende unserer Hundeschule zu verschiedenen Themen. Ein Abend wird
sogar von mir und Cyrano gestaltet: Zahngesundheit
und Zahnpflege beim Hund" wird von mir in der Theorie und gemeinsam
mit Cyrano praktisch vorgeführt.
Cyrano ist heute ein sehr lieber, gut sozialisierter
Briard, der sich mit Artgenossen und anderen Tieren sehr gut verträgt,
allgemein Menschen und vor allem Kinder sehr liebt und dort immer wieder
Begeisterungsstürme hervorruft.
Das liegt neben den Genen, an der Super-Prägezeit bei Gaby und an
der Fortführung dieser bei uns zu Hause. Cyrano,
ein Hund, den man überall mithinnehmen kann, eben weil er von Anfang
an immer überall mitgenommen wurde. Ob Dorf, Innenstadt, Tierpark,
Volksfest, Restaurants, Urlaube und auch zur Arbeit; Cyrano
geht immer mit!
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Da
er mit unseren alten Katzen aufgewachsen ist, war er auch von Anfang an
superlieb und zärtlich zu unseren jetztigen jungen Katzen. Auch das
"Gassigehen" (4 x täglich! .... denn er "macht"
nicht in unseren Garten) bzw. unsere Wanderungen und Fahrradtouren machen
mit Cyrano Spaß, da er keine weiten
Kreise zieht, leicht abrufbar ist und nicht jagt (er übersieht alle
Hasen!). Hündinnen liebt er sehr, und mögen sie ihn noch so
sehr abweisen, er versucht sie mittels penetranter Spielaufforderung für
sich zu gewinnen. Fast noch mehr liebt er kastrierte Rüden. Die Begegnung
mit unkastrierten Rüden laufen bei entsprechender unverfänglicher
Situation (ohne Leine, weiteres Areal, Herchen etwas entfernt) auch meist
positiv ab.
Cyrano hat auch nichts gegen Hundebesuch
bei uns im Haus (höchstens die Katzen haben was dagegen). Cyrano,
also rundherum ein Traumhund!
Deshalb hat Gaby uns auch überredet, ihn zumindest ab und zu auszustellen
und mit ihm eine Zuchtzulassung zu machen.
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Momentan keisen unsere Gedanken um die Anschaffung eines zweiten Hundes,
natürlich eine Briarddame "de l'avenue D'Artagnon"!
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